Kursdetails

22H10605 Stadt unterm Hakenkreuz: Die NSDAP in Winnenden - ein Stadtrundgang

Beginn Sa., 19.11.2022, 15:00 - 16:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Abend
Kursleitung Martin Baier
Briefmarke 1943 (Briefmarke 1943)

Zusatztermin wegen großer Nachfrage

Nach dem Krieg wollten viele Deutsche abschließen mit dem „Dritten Reich“ – auch in Winnenden. Viele Funktionäre und Profiteure des NS-Regimes wurden zügig entnazifiziert, erhielten Persilscheine; andere waren verfemt und wurden in der Öffentlichkeit gemieden. Eine Decke des Schweigens legte sich über Winnendens Zeit unterm Hakenkreuz. Erst in den Neunzigern wurde sie teilweise gelüftet. Allerdings nannte die Ortsgeschichte auch dann Winnendens NS-Chargen nur in Ausnahmefällen beim Namen. Mehr Aufschluss geben ihre Spruchkammer-Akten. Sie befinden sich heute im Hauptstaatsarchiv in Ludwigsburg und legen Zeugnis davon ab, wie es den Tätern und Mitwissern nach 1945 erging. Auch im „Volks- und Anzeigenblatt“ der Jahre 1933 bis 1938 ist eine ergiebige Quelle. Dieser anderthalbstündige Stadtrundgang führt an Orte, wo Winnender NS-Funktionäre gewirkt haben. Dabei wird deutlich, wie ihre Fälle vor der Spruchkammer verhandelt wurden. Natürlich stellt sich auch die Frage, inwiefern sie Schuld auf sich geladen hatten. Ebenso interessant ist eine andere Frage: Wie hätten wir gehandelt? Ziehen Sie sich bitte warm an. Anmeldung erforderlich.


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Kurs abgeschlossen

Kursort

Marktstraße 47
71364 Winnenden

Termine

Datum
19.11.2022
Wochentag
Samstag
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Marktstraße 47, Treffpunkt: Volkshochschule, Marktstraße 47, Eingang