Gesellschaft, Politik und Umwelt Philosophisches Frühstück
In der neuen Reihe widmen wir uns dem Wissen und Glauben.
Das zentrale und immer wieder neu zu entwerfende Kerngeschäft des philosophischen Denkens ist, sich dessen zu versichern, was wir wirklich wissen können. Doch genauso wichtig ist es zu wissen, was wir nicht wissen (können), was wir entweder (nur) glauben oder uns (nur) vorstellen können. In Zeiten von zunehmender Informationsflut, in denen unhintergehbare Fakten scheinbar immer weniger eine Rolle spielen, Verschwörungserzählungen und fundamentalistische Ideologien den Blick auf das, was wir tatsächlich wissen können, versperren, ist es mehr als angebracht, sich darauf zu besinnen, dass Wissen und Glauben die Grenzen des menschlichen Verstandes markieren. Einer der größten Herausforderungen des menschlichen Lebens ist das Bewusstsein, dass das menschliche Leben von der Suche nach Bestimmung geprägt ist: Menschen benutzen die Wissenschaft, Religionen oder Ideologien, um sich der Grenzen und Spielräume ihrer Handlungsmöglichkeiten zu versichern. Das Lebensgefühl der Kontingenz – dass im Leben vieles unbestimmt und zufällig ist – belastet Menschen genauso wie die soziale Entropie, dem Mangel an zuverlässigen Informationen über sich und die Welt.
Diesen Bestimmungen und Handlungsspielräumen wollen wir uns über die vier Termine widmen.

Philosophisches Frühstück


In der neuen Reihe widmen wir uns dem Wissen und Glauben.
Das zentrale und immer wieder neu zu entwerfende Kerngeschäft des philosophischen Denkens ist, sich dessen zu versichern, was wir wirklich wissen können. Doch genauso wichtig ist es zu wissen, was wir nicht wissen (können), was wir entweder (nur) glauben oder uns (nur) vorstellen können. In Zeiten von zunehmender Informationsflut, in denen unhintergehbare Fakten scheinbar immer weniger eine Rolle spielen, Verschwörungserzählungen und fundamentalistische Ideologien den Blick auf das, was wir tatsächlich wissen können, versperren, ist es mehr als angebracht, sich darauf zu besinnen, dass Wissen und Glauben die Grenzen des menschlichen Verstandes markieren. Einer der größten Herausforderungen des menschlichen Lebens ist das Bewusstsein, dass das menschliche Leben von der Suche nach Bestimmung geprägt ist: Menschen benutzen die Wissenschaft, Religionen oder Ideologien, um sich der Grenzen und Spielräume ihrer Handlungsmöglichkeiten zu versichern. Das Lebensgefühl der Kontingenz – dass im Leben vieles unbestimmt und zufällig ist – belastet Menschen genauso wie die soziale Entropie, dem Mangel an zuverlässigen Informationen über sich und die Welt.
Diesen Bestimmungen und Handlungsspielräumen wollen wir uns über die vier Termine widmen.

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