Patchwork-Dozentin Gudrun Kellner hört nach 32 Jahren an der VHS Winnenden auf


Verabschiedung mit Kursteilnehmerinnen und VHS-Team

Sie kann an keinem Stoffladen vorbeigehen, ohne wenigstens 20 Zentimeter Stoff mitzunehmen, erzählt die begeisterte Patchwork-Näherin Gudrun Kellner. Ihre Leidenschaft für die aus vielen Stoffstücken zusammengesetzten Patchwork-Arbeiten hat sie 32 Jahre lang an der Volkshochschule Winnenden weitergegeben. Im Februar endete ihr letzter Kurs. „Mit 82 Jahren muss man anfangen, sich langsam rauszunehmen“, findet sie. An ihrem letzten Kurstag wurde sie von ihren Kursteilnehmerinnen, ehemaligen Teilnehmerinnen und dem VHS-Team verabschiedet.

Das Nähen war schon immer Gudrun Kellners Leidenschaft. Nachdem ihre Kinder aus dem Haus waren, hatte sie Zeit dafür, anderen ihre Kenntnisse weiterzugeben. Sie besuchte Fortbildungen und begann als Dozentin zunächst in Gerlingen, dann auch in Winnenden. Der Kurs lief gut, teilweise fanden sogar ganze Patchwork-Wochenenden statt.

Was braucht es eigentlich fürs Patchworken? „Man muss Spaß daran haben, Stoff zu zerschneiden und wieder zusammenzunähen“, bringt es Gudrun Kellner auf den Punkt. Unzählige Decken, Mäppchen, Kulturbeutel und Taschen entstanden über die Jahre in ihren Kursen.

Im monatlichen Patchwork-Treff setzten die Dozentin und die Kursteilnehmerinnen immer wieder neue Ideen um und halfen sich gegenseitig bei ihren Nähprojekten. Selbst in der Corona-Zeit ließen sie sich trotz Masken- und Impfnachweispflicht nicht davon abbringen, ihrer Näh-Leidenschaft nachzugehen.

So ganz kann Gudrun Kellner dann auch noch nicht von Patchwork-Kursen lassen. In Gerlingen wird sie noch weiter unterrichten. Es soll ein sanfter Ausstieg sein.

Info: Die VHS sucht eine Nachfolgerin für die Leitung des Patchwork-Kurses.  Kontakt: Susanne Haag, Tel. 07195-107022, E-Mail: susanne.haag@vhs-winnenden.de

Foto: Gudrun Keller (links) mit ihren Kursteilnehmerinnen


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