Nach dem Hochwasser: VHS Winnenden bittet um Spenden


Seminargebäude Wiesenstraße weiterhin nicht nutzbar

Auch die Volkshochschule wurde vom Hochwasser des 3. Juni schwer getroffen. Das VHS-Seminargebäude in der Wiesenstraße stand unter Wasser und kann auf absehbare Zeit nicht mehr bezogen werden. Die Volkshochschule hat schnell reagiert und Kurse - soweit möglich - an andere Orte verlegt. Viele Kurse warten aber weiter, bis es an einem neuen Schulungsort weitergehen kann. Derzeit steht in Aussicht, dass die VHS ein Teil der Schul-Container des Lessing-Gymnasiums weiternutzen kann. Diese sollten ursprünglich nach der erfolgten Sanierung des Lessing-Gymnasiums abgebaut werden und gehen nun eventuell in die Verlängerung.  

Die finanziellen Schäden durch die Zerstörungen des Hochwassers sind immens. „Beim Inventar sind wir noch verhältnismäßig glimpflich davongekommen“, so VHS-Leiter Andreas Frankenhauser. Ein Großteil der Möbel, Laptops, das Smartboard, der Kopierer und die Lehrwerksbibliothek haben überlebt. Doch sind finanziellen Schäden durch den Unterrichtsausfall und die damit wegbrechenden Kursgebühren insbesondere bei den Integrationskursen erheblich. Dazu kommen noch weitere Kosten für den Umzug aus dem Seminargebäude Wiesenstraße in eine mögliche Container-Lösung.

Die VHS Winnenden bittet deshalb um Spenden auf das Konto bei der Kreissparkasse Waiblingen IBAN DE61 6025 0010 0007 0152 63. Die VHS Winnenden ist als gemeinnützig anerkannt und wird die Spendengelder dazu nutzen, um den Umzug und die Ersatzinvestitionen nach dem Hochwasser zu finanzieren, um möglichst schnell wieder den gewohnt großen Umfang an Kursangeboten für die Bevölkerung in Winnenden, Leutenbach und Schwaikheim anbieten zu können.  

Bild: Eingang des VHS-Seminargebäude Wiesenstraße am Morgen des 3. Juni nach Abfluss des Hochwassers 

 


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